
Unterschiede | Vorteile | PDF/X direkt aus Distiller | Bestimmte Konfig. des Distillers | Unterschied: PDF/X-1, PDF/X-2 und PDF/X-3 | Colormanagement in PDF/X | PDF/X und Sonderfarben | PDF/X und RGB | PDF/X und ICC-Profile | PDF/X aus direkt ausProgrammen
Mittels des Acrobat-Distillers lassen sich PDF's für die verschiedensten Einsatzzwecke erstellen (Bürokommunikation, Internet, PrePress). Ein für die Druckvorstufe taugliches PDF muss bestimmte Anforderungen erfüllen. Um diese Kriterien, die über das Erzeugen hinausgehen, zu erfüllen, wurde die PDF/X Norm entwickelt. Beim PDF/X handelt es sich also um ein PDF für den speziellen Einsatz im PrePress-Bereich. Welche Anforderungen hier erfüllt sein müssen, können Sie auf der Seite "PDF/X Grundlagen" nachlesen.
Die Vorteile von PDF/X liegen auf der Hand. Durch die Normierung des PDF nach festgelegten Kriterien und dem integrierten Preflight-Check, können PDF-Dateien erstellt werden, welche den genauen Anforderungen im Bereich PrePress entsprechen. Ein weiterer Vorteil liegt in der Tatsache, dass sowohl der Ersteller als auch der Endnutzer nach den gleichen festgelegten Kriterien das PDF/X überprüfen können.
Ab der Version Acrobat 6 ist dies möglich. Bis zur Version Acrobat 5 müssen jedoch die richtigen Voreinstellungen im Distiller gemacht werden um ein PrePress taugliches PDF zu erzeugen. Nach dem Distillen muss ein Acrobat PlugIn (z. B. PDF/X-3 Inspector) eingesetzt werden, um aus einem PDF ein PDF/X zu generieren.
Ein Vorstufen taugliches PDF ist die Grundlage für die Erzeugung eines PDF/X. Vor dem Distillen müssen die richtigen Grundeinstellungen gewählt werden (Schriften müssen eingebettet werden, Transfer-Kurven und OPI-Kommentare dürfen nicht enthalten sein, Trimbox muss definiert sein etc. ...). Wir bieten auf der Distiller-Seite einen entsprechenden Download an.
PDF/X-1 war der erste PDF/X-Standard und ist seit Oktober 1999 der amerikanische Standard für den digitalen Datenaustausch. Der Hauptunterschied zu PDF/X-3 liegt in der Beschränkung der zugelassenen Farbräume. PDF/X-1 lässt nur CMYK und Spotfarben zu. Im PDF/X-3 sind ebenfalls LAB und Cal RGB Farbräume zugelassen. Des Weiteren können im PDF/X-3 ICC-Profile eingebunden werden. PDF/X-2 befindet sich noch in der Entwicklung und beschäftigt sich mit der Druckvorlagenübermittlung, in dem bestimmte Teile (Feindaten, Schriften) separat übertragen werden.
Während PDF/X-1 nur die Erzeugung eines für die Druckvorstufe geeigneten PDF/X im CMYK-Farbraum ermöglicht, gestattet PDF/X-3 die Erzeugung eines medienneutralen PDF/X und das Einbinden von ICC-Profilen, wodurch ein “Remote-Softproofing” möglich wird. Ein farbverbindlicher Digitalproof, unabhängig vom jeweiligen Ausgabegerät, kann somit erstellt werden.
Ja, alle PDF/X-Normen erlauben den Einsatz von Sonderfarben. Durch die Verwendung des integrieten “Preflight-Checks” (Bsp. PDF/X-3 Inspector) können die im PDF enthaltenen Sonderfarben sofort erkannt werden.
Grundsätzlich erlaubt die PDF/X-3-Norm die Verarbeitung von RGB-Daten. Da die PDF/X-Norm ausschließlich für den Einsatz in der Druckvorstufe entwickelt wurde, ist es wenig sinnvoll Ihrem Dienstleister PDF/X-Dateien im RGB-Farbraum zur Verfügung zu stellen. Einige Desktop-Drucker können jedoch nur Daten im RGB-Farbraum verarbeiten, sodass hier der RGB-Farbraum genutzt werden muss.
Das Einbinden von ICC-Profilen ist mit der PDF/X-3-Norm möglich geworden. Mit dem Acrobat PlugIn (PDF/X-3 Inspector) wird eine Reihe von Standard-ICC-Profilen mitgeliefert. Fragen Sie jedoch Ihren Dienstleister vor der Verwendung der Profile, ob dieser eigene ICC-Profile zur Verfügung stellt.
Nein, die direkte Erzeugung eines PDF/X bietet zurzeit keine Anwendungssoftware. Zukünftige Versionen von InDesign werden einen Export als PDF/X jedoch möglich machen. Die Forderung, PDF/X als universelles Austauschformat im PrePress-Bereich einzusetzen, wird dazu führen, dass viele Programme den PDF/X-Export zukünftig unterstützen werden.
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