Dateiformate

Auch wenn das Thema Dateiformate auf den ersten Blick nicht direkt im Zusammhang mit der Erzeugung eines PDF/X steht, spielt es doch eine wichtige Rolle im Vorfeld der Datenerstellung.
Welches Datenformat ist für welche Anwendung die richtige Wahl?
Einen Überblick über die wichtigsten Dateiformate und Ihre Verwendung möchten wir Ihnen auf dieser Seite geben.
Am Seitenende bieten wir Ihnen einen Download mit noch detailierteren Informationen zum Thema -Dateiformate- an.

TXT

Das TXT-Format ist ein Standard Textformat, das auf ASCII basiert. Es dient zum schreiben von kurzen Notizen oder Anweisungen, die oft als sogenannte “readme.txt” auf Publikationen im Multimedia Bereich zu finden sind. Darzustellen ist dieses Format durch “Simple Text” auf dem Mac oder durch “WordPad” ,oder andere Textprogramme, auf dem PC.

DOC

Microsoft Word Datei, die oft von PC-Usern verwendet wird, um Texte mit diversen Formatierungen (Schriften, Schriftgrößen, Zeilenumbrüchen, Symbolen, Textstilen) auf dem PC zu erstellen. Das Importieren nach QuarkXPress macht häufig große Probleme. Viele Formatierungen gehen dabei verloren. Mehr Info zu Word

PSD

Ein für Photoshop geschaffenes Dateiformat. Es unterstützt spezielle Funktionen wie Ebenen, Kanäle und Pfade, sowie alle gängigen Farbmodi. Die Komprimierung entspricht in etwa der des TIFF-Formats. Werden in einem Bild mehrere Ebenen verwendet, so steigt der Speicherbedarf drastisch an, da jede vorhandene Ebene einem eigenen Bild entspricht.

PostScript

PostScript ist in erster Linie eine Seitenbeschreibungssprache. Es zeichnet sich durch eine hohe Qualität in Bezug auf die Darstellung von Schriften und Abbildungen aus. Für die Umsetzung in ein darstell- bzw. druckbares Dokument muss der PostScript-Code durch einen entsprechenden Interpreter verarbeitet werden.PostScript-Dokumente erzeugen ihre hohe Qualität vor allem durch die Nutzung von so genannten Outline-Fonts, die für eine Reihe von Schriftstilen (Roman, Times, ...) von ”Adobe” entwickelt worden sind.

PDF

PDF ist ein geschütztes, flexibles, plattform- und anwendungsübergreifendes Dateiformat. Es ermöglicht, dass ein als PDF  abgespeichertes Dokument an jedem beliebigen Rechner geöffnet werden kann. Schriften, Seitenlayouts, Vektor- und Pixel-Grafiken werden erhalten und exakt angezeigt. Die Dateiart ist Binär.

PDF/X

Ist eine neue und weitere Form des PDF. Hierbei handelt es sich um eine auf dem PDF basierende Normung für die Übermittlung digitaler Druckvorlagen.

Run Length Encoding (RLE)...

...ist eine verlustfreie, von Photoshop und einigen gängigen Windows-Dateiformaten unterstützte Komprimierungsmethode.

Lemple-Zif-Welch (LZW)...

...ist eine verlustfreie, von den Dateiformaten TIFF, PDF, GIF und PostScript unterstützte Komprimierungsmethode. Diese Methode ist optimal zum Komprimieren von Bildern mit großen, einfarbigen FlŠchen (z.B. Bildschirmmasken oder einfache Paint-Bilder).

Joint Photographic Experts Group (JPEG)...

...ist eine von den Formaten JPEG, TIFF, PDF und PostScript unterstützte Lossy-Methode. Die JPEG-Komprimierung führt bei Halbtonbildern, z.B. Fotos, zu den besten Ergebnissen. Bei der JPEG-Komprimierung legt man die Bildqualität fest, indem man eine Option aus dem Menü ”Qualität” wählt, den Regler ”Qualität” verschiebt oder im Textfeld “Qualität” einen Wert zwischen 1 und 12 eingibt. wählen Sie die Komprimierung mit der höchsten Qualität, um ein optimales Druckergebnis zu erhalten.

CCITT-Kodierung

Bei der “CCITT-Kodierung” handelt es sich um eine Gruppe von verlustfreien, von den Dateiformaten PDF und PostScript unterstützten Komprimierungsmethoden für Schwarzweißbilder. CCITT ist die Abkürzung des französischen Namens für den Internationalen Ausschuss für Telegrafie und Telefonie.

DCS-Bilddaten

Moderne Composite-oder PDF-Workflows können keine DCS-Bilddaten verarbeiten, da dieses Bilddatenformat nur für vorseparierte PostScript Workflows geeignet ist und bei Einsatz obiger Technologien zu absolut unbrauchbaren Ergebnissen (72 dpi Auflösung, falsche Farben) führt.

Grundsätzlich sollten Sie versuchen, den Einsatz von DCS-Bildern zu vermeiden.

 

Falls es sich bei den DCS-Bildern um reine CMYK-Bilddaten handelt, ist dies auch kein Problem. Öffnen Sie die Bilder im Photoshop und speichern Sie das entsprechende Bild als EPS ab.
Sollten Sie DCS-Bilder mit Sonderfarbkanälen in Ihrem Dokument verwenden, sprechen Sie mit Ihrem Dienstleister (Satz/Litho/Druck) über die weitere Vorgehensweise, da es verschiedene Möglichkeiten zu Erzeugung eines PDF mit DCS-Bildern gibt.

  1. Sie erzeugen ein separiertes PDF. Wie bei einer Filmbelichtung werden dann einzelne Farbauszüge zu jeweils einem PDF. Einige PDF-Tools erlauben dann wieder eine Zusammensetzung der Einzelauszüge zu einem Composite-PDF.
  2. Der sicherlich elegantere Weg ist der Einsatz der Software DCS Merger. Dieses Tool konvertiert Photoshop DCS 1.0 und DCS 2.0 Bilddateien in eine Composite-Workflow-taugliche EPS-Datei. Diese EPS-Datei kann dann wieder in jedes Layout eingebunden werden. Alle Farbeinstellungen und Sonderfarben bleiben trotzdem erhalten.

Nach oben

Zurück zur vorherigen Seite

Herausgeber dieser Webseiten und verantwortlich im Sinne des Presserechts:
Jörg Schenk, Kommunikationswirt, Mülheim a. d. Ruhr.

Copyright 2008 PDF-X.DE. All Rights Reserved.